Tierkommunikation

Im Sommer 2011 habe ich, damals aus Verzweiflung ; ), eine Tierkommunikatorin beauftragt, mit Simba zu sprechen. Ich wusste nicht, wie ich ihm helfen konnte. Ich fühlte, dass etwas nicht stimmte, körperlich ging es ihm schlecht, er wurde immer dünner, hatte raues Fell und war überall angespannt und auch psychisch ging es ihm nicht gut.

Zugegebenermaßen dachte ich damals noch sowas wie „Na, und wenn nichts dabei runkommt, habe ich eben 40 Euro verschenkt!“

(So waren meine Gedanken übrigens oft, kurz bevor ich für uns bahnbrechende Neuerungen anfing… Steht ihr mal an so einem Punkt: Traut euch!)

Als ich die Ergebnisse bekam, war ich komplett überrascht. Jemand, der mein Tier, den Stall, seine Geschichte überhaupt nicht kennt, erzählt mir so viele treffende Fakten? Wahnsinn.

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Der Entschluss, mich damit auf jeden Fall zu befassen, war gefallen.

Jetzt war es soweit: am letzten Wochenende besuchte ich mein erstes Seminar zur Tierkommunikation bei Pia Mayen. = )

Pia Mayen führte uns in zwei Tagen in die Grundthematik ein. Am ersten Tag standen Theorie und Vorübungen an. Dabei stellte ich fest: unbewusst habe ich mich seit 2011 schon eine ganze Menge weitergebildet! Durch meine nun sehr einfühlsame Arbeit mit Pferden habe ich eine Antenne für Stimmungen und Gefühlen von Ihnen geschaffen. Meditation und Yoga traten in mein Leben, als ich öfter Rücken- und Nackenschmerzen hatte – beides wunderbare Werkzeuge, um Achtsamkeit, Ruhe und Fokus für sich selber zu entwickeln.

Am Samstag machten wir erste Meditationsübungen – Tiere kommunizieren nur mit uns, wenn wir ganz im Moment sind. Pia Mayen erklärte, dass unser Gehirn während der  Wachphasen wissenschaftlich nachweisbar auf einer gewissen Frequenz schwingt, die beta-Zustand genannt wird. Während der Meditation werden diese Schwingungen verringert, der alpha-Zustand wird erreicht. Jeder Mensch befindet sich kurz vor dem Einschlafen darin – es ist bewiesen, dass das Gehirn dann z.B. deutlich effektiver lernen kann.
(Wer mag, googelt mal: neurolinguistisches Programmieren…).

Wir hatten alle Erfahrungen mit Meditation, sodass uns das „Aussteigen aus dem Gedankenkarussell“ leicht fiel. Nichts tun und nichts denken – klingt einfach? Versucht es mal. Am Anfang tauchen Gedanken auf, von denen ihr nicht mal wusstet, dass sie da sind, sobald ihr die Augen schließt.

Als letzte Übung versuchten wir uns am telepathischen Senden von Farben an jeweils einem menschlichen Partner. Pia gab die Farbe grün vor – wir gingen in Meditation und stellten uns dazu eine Situation, ein Gefühl, eine Farbintensität vor. Ist es jetzt Suggestion, wenn plötzlich bei mir im Kopf Bilder entstehen? Ist es, weil mein Verstand die Erwartung aufgenommen und entsprechend reagiert hat?
Oder gibt es einfach Dinge zwischen Himmel und Erde, die unerklärbar sind?

Jeder von uns schaffte es, etwas zu senden und zu empfangen – mit diesem Gefühl zwischen Begeisterung und Unglauben wurden wir an diesem Tag entlassen.

Am Sonntag ging es um die ersten Kontaktaufnahmen zu Tieren. Jeder hatte ein Foto von seinem Tier bei. Pia sagte uns, zunächst muss jeder ein Gefühl für die Art bekommen, für die er am empfänglichsten ist – einige bekommen Bilder oder Filme, manche spüren Gefühle oder Schmerzen, andere hören Worte. Im alpha-Zustand sollten wir die Tiere rufen, freundlich und offen sein für all das, was diese bereit wären, uns zu senden. Es gehe zunächst darum, dass wir ein Gefühl für das Wesen, die Essenz des Tieres erlangten.

Die anderen Teilnehmer brachten unabhängig voneinander die gleichen Botschaften aus den Gesprächen von Simba mit wie Pia – und ich weiß, dass sie stimmen. Und genauso empfing ich Bilder, die nicht von mir kamen in dem jeweiligen Moment…. es erscheint unglaublich. Unglaublich Wunderschön.

Pia leitete den Kurs mit großer Ruhe und Souveränität. Sie gab Einblicke in unterschiedliche Methoden der Meditation, der Tierkommunikation und auch in weiterführende Energiearbeit. Besonders gefiel mir, dass sie nichts verurteilte und immer den Fokus auf das Positive und die persönliche Entwicklung legte.

„Jede Form von Vorurteil oder Verurteilung beeinträchtigt die innere Ruhe.“

Danke dir Pia für dieses inspierende, neue Möglichkeiten eröffnede Wochenende! Es lohnt sich immer wieder, Unmöglichem eine Chance zu geben…

Nun heißt es üben, und wer weiß, wo es weitergeht…

 

Communication with animals

In the sommer 2011 I was really sad about the situation with Simba. He was emaciated, in a bad mood and it even got worse. I didn’t know, how to help him, so I instructed someone, to „talk“ to him.

Admittedly, I was NOT convinced, it would work. I just thought – ok, what should happen? Not more than I pay 40 euro for nothing…

(Remember that message: Each time, I stood in front of a great new experience, it was the same . As if someone would like to prevent me stepping forward…)

When I got the results of the dialog with Simba, I was excited. There were so many facts about him, his stable, … it couldn’t be a coincidence.

I decided, to get in touch with it closer someday.

That day was the last weekend. I took part in a clinic of Pia Mayen, who work as „Tierkommunikatorin“. She introduced us in the topic. I recognized: since 2011, I unconsciously educated myself a lot! With the academic art of riding I chose a mindful way of working with the horses, I got deeper in touch with their feelings, while working with their mind. Furthermore, I started to meditate and do yoga – both very useful tools to get focused.

On Saturday we did our first meditative exercises – animals just communicate with us, when we are in the moment. Most of us aren’t almost the whole day. Doing and thinking nothing sounds easy? Try it! It isn’t…

It is prooved, that the brain swings in a certain frequeny, which we can influence. During meditation we change from beta to alpha frequency – that enables us e.g. to learn more effizient.

All of us reached this state of mind – and we were suprised, that we even could „receive“ messages, feelings, colours from the other participants. Is it suggestion? Or are there just things, our mind can’t catch?

On Sunday we did our first ‚communications‘ with the animals. At first, we should get a feeling for the essence of the animal. We should expect nothing – just listen to what the animal is willing to tell.

The other participants get indepently the same messages of Simba. I could proove, they were right. It was incredibly, but incredibly wunderful.

Pia was a great instructor. She was calm and sovereign. She told us about different schools of ‚Tierkommunikation‘ and although about energy work. I really love, she condemned nothing, but focussed on the positive and the personal development.

Thank you a lot for the inspiring weekend! Looking forward for the future – who knows… = )

 

 

 

 

2 Kommentare Gib deinen ab

  1. Anna sagt:

    Liebe Melanie,

    Ich bin durch einen Zufall auf deine Seite gestoßen und freue mich von dir so schöne, liebevoll geschriebene Berichte zu lesen. Vielleicht erinnerst du dich noch an Bati und mich? Von Pia Mayen und ihrem Kurs habe ich auch schonmal gelesen bzw. gehört! Freue mich, dass der Kurs bei ihr so positiv war und danke dafür, dass du durch deinen Bericht noch mehr Neugier für das Thema TK in mir geweckt hast 🙂 .
    PS: Auch nlp ist für mich ein Begriff, bin übrigens durch Bati dazu gekommen mich damit zu beschäftigen 🙂
    Ich freue mich darauf, weitere schöne Berichte von dir zu lesen und bin gespannt, wie es mit dir und Simba weiter geht.

    Viele liebe Grüße
    Anna

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    1. melanieholz sagt:

      Hallo Anna,
      na klar erinnere ich mich an euch! =) Ich hoffe, euch geht es auch gut? Das NLP ist wahnsinnig spannend – ich habe in den letzten drei Wochen aus unterschiedlicher Quelle mehrfach davon gehört. Inwiefern hat Bati dich darauf gebracht?
      Ich freue mich über deine Worte zu meiner Seite – das Schreiben bringt mich auch große Freude! Schön, dass du uns folgst, weitere Berichte entstehen schon…
      Liebe Grüße,
      Melanie

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